Die natürlichste Ernährung

Auf der einen Seite entstehen aufgrund von Studien, Versuchen, Erfahrungen und ideologischen Idee immer wieder neue Diäten und Ernährungsformen, auf der anderen Seite gibt es große Unternehmen und Unternehmensgruppen, die ihre vermeintlich gesunden Produkte verkaufen wollen. Jeder, der sich mit gesunder Ernährung beschäftigt wird früher oder später zutiefst widersprüchliche Aussagen und Studienergebnisse finden. So stellt sich die Frage, ob es überhaupt eine optimale, gesunde Ernährung gibt. In diesem Beitrag möchte ich mich mit dieser Frage beschäftigen und auf eine interessante Antwort aus einem für Sie vielleicht ganz neuen Blickpunkt betrachten.

Gibt es denn eine optimale Ernährung für jeden?

Die postmoderne Mentalität sagt uns: „Alles ist relativ, es gibt kein absolut richtig und kein absolut falsch“. Aber bis auf einige, sehr philosophische Menschen werden die meisten dann doch zustimmen, dass es Absolute gibt. Ich möchte diese auch einfach Naturgesetze nennen.

Wenn Sie ihren Laptop nehmen und einen Meter über dem Boden loslassen, dann wird er auf den Boden fallen, das ist absolut, die Schwerkraft existiert und wird ihr Werk tun. Und wenn der Laptop auf dem Boden fällt, dann wird er abhängig von seiner Beschaffenheit und der Beschaffenheit des Bodens mehr oder weniger Schaden erleiden. Dies scheint nun etwas relativer, aber auch hier werden genaue Gesetze befolgt, wenn ein Physiker alle Parameter des Falls kennen würde, könnte er den Schaden im Voraus genau berechnen. Aber aufgrund der Komplexität des Systems wird sich eine solche Berechnung als eher schwierig erweisen.

Das gleiche gilt für den Menschen, die Umwelteinflüsse, und hier besonders auch die Ernährung, werden nach vorgegebenen Gesetzen zu bestimmten Wirkungen führen. Eine krebsfördernde Ernährung muss abhängig von den anderen Parametern nicht unbedingt zum Ausbruch von Krebs führen. Eine sichere Berechnung ist aufgrund der Komplexität für uns nahezu unmöglich. Doch mögen Sie mir zustimmen, dass es ein Tanz mit dem Feuer ist, eine ungesunde Ernährung und Lebensweise mit der Hoffnung zu führen, dass die anderen Parameter das ganze wieder gutmachen werden. Viele sagen sich, dass es den anderen passieren wird, aber ihnen selber nicht. Aber nahezu ebenso viele haben schon geirrt.

Zurück dazu ob es eine optimale Ernährung gibt. Hier möchte ich ein zweites Bild benutzen. Stellen Sie sich vor, dass Sie ein Auto kaufen. Einen System, das darauf ausgelegt ist, mit Super-Benzin betrieben zu werden. Wenn sie ihn stattdessen mit normalen Benzin betanken werden, dann wird er trotzdem fahren, aber nicht die optimale Leistung erbringen. Betanken Sie ihn mit E10, auch dann wird er fahren, aber vielleicht werden dann seine Arterien verkalken … Ähm, seine Leitungen verschleißen. Aber wenn Sie ihn mit Diesel betanken, dann bleibt er stehen.

Gleiches gilt auch für den Menschen, wie das Auto nach einem bestimmten Design gebaut wurde, so ist auch der Mensch nach einem bestimmten Design erschaffen. Und so wie das für jedes Auto, dass nach dem gleichen Plan gebaut ist gilt, so gilt es auch für jeden Menschen. Zwar gibt es bei uns von Mensch zu Mensch Unterschiede im exakten Aufbau, aber im Grundaufbau bestehen wir alle aus den gleichen Zellen, die mit den selben Mechanismen den Körper mithilfe der Nahrungsmittel aufbauen und am Leben halten.

Was ist die optimale Ernährung?

Aufgrund der verschiedenen Lebensumstände und Situationen in denen wir uns befinden gibt es keine optimale Ernährung in dem Sinne, das es einen Plan gebe, den jeder Mensch folgen sollte, was er von die sieben Tage der Woche um welche Uhrzeit zu sich nehmen sollten. Ein Büroangestellter mit nur 15 Minuten mäßigen Sport kann sich nicht genauso ernähren wie ein Hochleistungssportler, der jeden Tag 4 Stunden intensiv trainiert. Auch ist der Grundumsatz bei jedem Menschen ein wenig anders. Aber was für jeden Menschen gilt, ist die Grundempfehlung der Nahrungsmittel, die eine gesunde Ernährung bilden.

So wie wir die Angabe, welchen Treibstoff wir nehmen sollen am besten vom Designer des Autos finden, so finden wir die beste und natürlichste Ernährung in dem, was unser Designer uns als Informationsquelle gab.

In der Bibel können wir folgende Anweisung Gottes zu der Ernährung des Menschen finden:

fruitsandnuts„Hiermit übergebe ich euch alle samentragenden Pflanzen auf der ganzen Erde und alle Bäume mit samentragenden Früchten: die sollen euch zur Nahrung dienen!“ (1. Mose 1.29)

 

Das war die Ernährung, von der sich Adam und Eva im Garten Eden ernährten. Und das ist die Ernährung, auf die unser Verdauungstrakt und unser Organsystem abgestimmt sind. Die pflanzlichen Nahrungsmittel, die Gott dem Menschen mit diesen Worten zur Nahrung übergab (Obst, Gemüse, Nüsse, Getreide und andere Samen), bilden so natürlich wie möglich zubereitet die beste Ernährung.

Probieren Sie es aus!

Wollen Sie nicht auch von bester Gesundheit und Leistungsfähigkeit profitieren? Probieren Sie es doch einfach aus, so wie es für Sie möglich ist. Erhöhen Sie den Anteil dieser gesunden Nahrungsmittel in Ihrer Ernährung und Sie werden sicherlich schon bald erleben, wie Sie an Energie und Gesundheit gewinnen werden.

3 thoughts on “Die natürlichste Ernährung

  1. Na, das ist doch eine sehr schöne Passage. Die genannten Lebensmittelgruppen bilden eine günstige Ernährungsgrundlage.

    Vollständig heist es aber:

    „Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht. Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.“

    Der Mensch soll auch über die Tiere verfügen. Demnach sieht die ursprünglich für den Menschen vorgesehene Ernährung folgendermaßen aus:

    – Fisch
    – Geflügel
    – Fleisch von Landtieren
    – Obst
    – Gemüse
    – Nüsse, Ölsaten und sonstige Pflanzensamen

    Alles in allem haben wir es mit einer Ernährung zu tun, die nur moderate Mengen an Kohlenhydraten enthält, dafür aber reich an Eiweiß und gesunden Fetten ist. Unter den genannten Lebensmittel ist nämlich kaum eins zu finden, das große Menegen an Kohlenhydraten enthalten würde. Auch wenn Obst ein Kohlenhydratträger ist, so sind die Mengen, die es an Kohlenhydraten lieferet mit 5-15g pro 100g überschaubar.

    Wirklich viele Kohlenhydrate enthält unter den Pflanzensamen nur das Getreide. Und es steht nicht geschrieben, dass der Mensch speziell dieses exszessiv verzehren soll. Die getreidelastige, kohlenhydratbetonte Ernährung hat der Mensch im Laufe seiner Geschichte selber erfunden. Er hätte aber auch andere Wege wählen können, bzw. stehen ihm diese noch immer offen, wenn er denn will.

  2. Diese Auslegung ist interessant,
    birgt meiner Ansicht nach aber ein paar exegetische Probleme:

    1. Die Annahme, dass die Bibel mit „herrschen“ tatsächlich „essen“ meint kann ich schlecht nachvollziehen. Ich sehe in diesen Versen eine klare Abgrenzung zwischen dem Aufgabenbereich und der Ernährungsempfehlung für den Menschen.

    2. Es ist eine Kernlehre der Bibel, dass Gott alles Gut geschaffen hat und dass und dass der Tod nicht gut ist. Derselbige ist als Folge der Rebellion des Menschen zustande gekommen. Es ist für mich schwer vorstellbar, wie damals das Fleisch der Tiere gegessen werden konnte ohne dass die Tiere dafür sterben mussten.

    3. Die Bibel erwähnt explizit, dass Gott dem Menschen die Erlaubnis, die Tiere zu essen erst NACH der Sintflut gab (1. Mo. 9,2-3).

    Was den Eiweißanteil angeht:
    Das Verhältnis von Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett im Obst liegt bei den meisten Obstsorten bei etwa 1:1:8.
    Bei Nüssen liegt es bei eiweißreichen Nüssen bei etwa 1:2:4
    Bei Hülsenfrüchten ist die Fettmenge meist zu vernachlässigen und Eiweiß:Kohlenhydrate liegen 1:1 vor.
    Blattgemüse wurde erst nach dem Verlassen vom Garten Eden der Ernährung beigefügt, diese hätten ein ähnliches Verhältnis wie Hülsenfrüchte.

    Auch wenn ich zustimme, dass es keinen Hinweis gibt, dass große Mengen an Getreide gegessen wurden ist ein Eiweißanteil von über 20% der Gesamtkalorien in der ursprünglichen Ernährung für mich nur schwer vorstellbar.

  3. Die rein pflanzliche Ernährung galt vor dem Sündenfall und weiterhin bis zu Noha. Danach ab der Sintflut, bis zur Wiederherstellung von Gottes Reich sollen wir uns auch von reinen Tieren ernähren. Das sagt uns die Schrift eindeutig und klar.

    Wir können praktisch gesehen heute gar nicht so leben wie es Adam und Eva früher taten. So dürftest Du auch keine Kleidung tragen oder auch kein Internet nutzen, ich glaube das Adam und Eva auch nicht das Paradies „vollgekackt“ haben, wie lange lieber Ruben hast Du es schon ausgehalten ohne zu ka*** ? Du könntest auch persönlich mit Gott sprechen und bräuchtest dann auch keine Bücher von E.G. White.

    Es sind hinduistische Lehren und keine christlichen welche Du verbreitest.
    Warum keine Christlichen ? Weil Christus hat Fisch und auch Fleisch gegessen. Und in seinen Fußstapfen sollen Christen wandeln und zwar ohne eigene Gerechtigkeit.

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