Hat Jesus das Gesetz abgeschafft?

Viele Prediger behaupten, Christus habe durch seinen Tod das Gesetz abgeschafft und die Menschen seien künftig von seinen Anforderungen entbunden. Es gibt etliche, die es als ein schweres Joch hinstellen und im Gegensatz zu der Gebundenheit des Gesetzes die unter dem Evangelium zu genießende Freiheit hochhalten.

Ganz anders jedoch betrachteten die Propheten und Apostel das heilige Gesetz Gottes. David sagte: „Ich wandle fröhlich; denn ich suche deine Befehle.“ (Psalm 119,45). Der Apostel Jakobus, der nach Christi Tod schrieb, nennt die Zehn Gebote „das königliche Gesetz“, „das vollkommene Gesetz der Freiheit“. (Jakobus 2,8; 1,25). Die Offenbarung spricht mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Kreuzigung einen Segen über die aus, „die seine Gebote halten, auf dass sie das Recht haben am Baum des Lebens und zu den Toren eingehen in die Stadt“. (Offenbarung 22,14).
Die Behauptung, dass Christus durch seinen Tod das Gesetz seines Vaters abgeschafft habe, entbehrt jeder Grundlage. Wäre es möglich gewesen, das Gesetz zu verändern oder zu beseitigen, dann hätte Christus nicht zu sterben brauchen, um den Menschen von der Strafe der Sünde zu retten …

 Entfremdet und versöhnt — was meint das?

Es ist das Werk der Bekehrung und der Heiligung, die Menschen dadurch mit Gott zu versöhnen, dass sie mit den Grundsätzen seines Gesetzes in Einklang gebracht werden. Am Anfang wurde der Mensch nach dem Ebenbild Gottes geschaffen. Er lebte in vollkommener Übereinstimmung mit der Natur und mit dem Gesetz Gottes; die Grundsätze der Gerechtigkeit waren ihm ins Herz geschrieben. Doch die Sünde entfremdete ihn seinem Schöpfer. Er spiegelte nicht länger das göttliche Ebenbild wider. Sein Herz stand den Grundsätzen des Gesetzes Gottes feindlich gegenüber. „Denn fleischlich gesinnt sein ist eine Feindschaft wider Gott, sintemal das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag‘s auch nicht.“ (Römer 8,7). Doch „also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab“ (Johannes 3,16), damit der Mensch mit Gott versöhnt werden könnte. Durch die Verdienste Christi kann er mit seinem Schöpfer in Übereinstimmung gebracht werden. Sein Herz muss durch die göttliche Gnade erneuert werden; er muss ein neues Leben von oben empfangen. Diese Umwandlung ist die Wiedergeburt, ohne die, wie Jesus sagt, niemand das Reich Gottes sehen kann.
Der erste Schritt in der Versöhnung mit Gott ist die Überzeugung von der Sünde. „Die Sünde besteht in der Übertretung des Gesetzes.“ „Durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.“ (1.Johannes 3,4;Römer  3,20). Um seine Schuld zu erkennen, muss sich der Sünder nach Gottes großem Maßstab der Gerechtigkeit prüfen. Das Gesetz ist ein Spiegel, der die Vollkommenheit eines gerechten Charakters zeigt und den Menschen befähigt, seine Fehler einzusehen.
Das Gesetz offenbart dem Menschen seine Sünde; aber es sieht keinen Heilsweg vor. Während es dem Gehorsamen Leben verheißt, erklärt es, dass der Tod das Los des Übertreters ist. Das Evangelium Christi allein vermag ihn von der Verdammnis oder von der Befleckung der Sünde zu befreien. Er muss Buße tun vor Gott, dessen Gesetz er übertreten hat, und an Christus, sein Sühnopfer, glauben. Dadurch werden ihm seine Sünden vergeben, und er wird Teilhaber der göttlichen Natur …
Steht es ihm nun frei, Gottes Gesetz zu übertreten? Paulus fragt: „Wie? Heben wir denn das Gesetz auf durch den Glauben? Das sei ferne! sondern wir richten das Gesetz auf.“ „Wie sollten wir in der Sünde wollen leben, der wir abgestorben sind?“ Und Johannes erklärt: „Das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.“ (Römer 3,31; 6,2; 1.Johannes 5,3). Bei der Wiedergeburt wird das Herz in Harmonie mit Gott, in Einklang mit seinem Gesetz gebracht. Ist diese gewaltige Umgestaltung im Herzen des Sünders erfolgt, so hat er den Weg vom Tode zum Leben, von der Sünde zur Heiligkeit, von der Übertretung und Empörung zum Gehorsam und zur Treue beschritten ...

Heiligung — was bewirkt sie?

Irrige Lehren der Heiligung, die ebenfalls der Vernachlässigung oder Verwerfung des göttlichen Gesetzes entspringen, nehmen in den heutigen religiösen Bewegungen einen hervorragenden Platz ein. Diese Ansichten sind nicht nur falsch in der Lehre, sondern auch gefährlich in ihrer praktischen Wirkung; durch die Tatsache, dass sie eine so allgemeine Annahme finden, ist es doppelt notwendig, dass alle deutlich verstehen, was die Schrift darüber lehrt.
Wahre Heiligung ist eine biblische Lehre. Der Apostel Paulus erklärte in seinem Brief an die Thessalonicher: „Das ist der Wille Gottes, eure Heiligung.“ Und er betete: „Er aber, der Gott des Friedens, heilige euch durch und durch.“ (1.Thessalonicher 4,3; 5,23). Die Bibel lehrt eindeutig, was Heiligung ist und wie sie erlangt werden kann. Der Heiland betete für seine Jünger: „Heilige sie in deiner Wahrheit; dein Wort ist die Wahrheit.“ (Johannes 17,17). Und Paulus lehrte, dass die Gläubigen durch den Heiligen Geist geheiligt werden sollen.(Römer 15,16). Was ist das Werk des Heiligen Geistes? Jesus sagte zu seinen Jüngern: „Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten.“ (Johannes 16,13). Auch der Psalmist sprach davon: „Dein Gesetz ist Wahrheit.“ (Psalm 119,142) Durch das Wort und den Geist Gottes werden den Menschen die erhabenen, im Gesetz Gottes verkörperten Grundsätze der Gerechtigkeit erschlossen. Und da das Gesetz Gottes „heilig, recht und gut“ (Römer 7,12) ist, ein Abbild der göttlichen Vollkommenheit, so folgt daraus, dass ein im Gehorsam gegen jenes Gesetz geformter Charakter auch heilig sein wird. Christus ist ein vollkommenes Beispiel eines solchen Charakters. Er sagt: „Gleichwie ich meines Vaters Gebote halte.“ „Ich tue allezeit, was ihm gefällt.“ (Johannes 15,10;Johannes 8,29). Die Nachfolger Christi sollen ihm gleich werden, sollen durch Gottes Gnade Charaktere entwickeln, die mit den Grundsätzen seines heiligen Gesetzes übereinstimmen. Nur so kann biblische Heiligung verstanden werden.
Sie kann nur durch den Glauben an Christus, durch die Macht des innewohnenden Geistes Gottes erreicht werden. Paulus ermahnt die Gläubigen: „Schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. Denn Gott ist‘s, der in euch wirkt beides, das Wollen und Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.“ (Philipper 2,12.13). Der Christ wird den Reiz der Sünde fühlen; aber er wird sie beständig bekämpfen. Hier ist die Hilfe Christi vonnöten. Menschliche Schwäche verbindet sich mit der göttlichen Kraft, und der Glaube ruft aus: „Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gegeben hat durch unsern Herrn Jesus Christus!“ (1.Korinther 15,57).
Die Heilige Schrift zeigt deutlich den sich aufwärts entwickelnden Charakter der Heiligung. Wenn der Sünder bei seiner Bekehrung durch das Blut der Versöhnung Frieden mit Gott findet, so hat das christliche Leben eben erst begonnen. Jetzt muss er sich „zum Vollkommenen wenden“, heranwachsen zu einem vollkommenen Menschen, „der da sei im Maße des vollkommenen Alters Christi.“(Hebräer 6,1; Epheser 4,13; Philipper 3,13.14) …
Wer die biblische Heiligung an sich erfahren hat, wird einen demütigen Geist bekunden. Gleichwie Mose wird er die ehrfurchtsgebietende Majestät der Heiligkeit erblicken und seine eigene Unwürdigkeit im Gegensatz zu der Reinheit und der erhabenen Vollkommenheit des Ewigen gesehen haben.
Der Prophet Daniel gab ein Beispiel wahrer Heiligung. Sein langes Leben war ausgefüllt mit edlem Dienst für seinen Meister. Der Bote vom Himmel nannte ihn „geliebter Daniel“. (Daniel 10,11). Statt jedoch zu behaupten, er sei rein und heilig, rechnete dieser geehrte Prophet sich selbst zu dem wahrhaft sündigen Israel, als er vor Gott für sein Volk Fürbitte einlegte. „Wir liegen vor dir mit unserm Gebet, nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit.“ „Wir haben ja gesündigt und sind leider gottlos gewesen … Als ich noch so redete und betete und meine und meines Volks Israel Sünde bekannte.“ (Daniel 9,18.15.20).
Als Hiob die Stimme des Herrn aus dem Wetter hörte, rief er aus: Ich „spreche … mich schuldig und tue Buße in Staub und Asche“.(Hiob 42,6). Als Jesaja die Herrlichkeit Gottes sah und die Cherubim rufen hörte: „Heilig, heilig, heilig ist der Herr Zebaoth!“, schrie er auf: „Weh mir, ich vergehe!“ (Jesaja 6,3.5). Nachdem Paulus in den dritten Himmel entzückt worden war und unaussprechliche Worte hörte, die kein Mensch sagen kann, sprach er von sich selbst als „dem allergeringsten unter allen Heiligen“. (Epheser 3,8). Der geliebte Johannes, der an der Brust Jesu geruht und seine Herrlichkeit gesehen hatte, fiel dem Menschensohn wie tot zu Füßen. (Offenbarung 1,17).
Bei denen, die im Schatten des Kreuzes von Golgatha wandeln, gibt es keine Selbsterhebung, keinen prahlerischen Anspruch, frei von Sünden zu sein. Sie sind sich bewusst, dass es ihre Sünde war, die die Seelenqual verursachte, die dem Sohen Gottes das Herz brach; und dieser Gedanke wird zur Selbsterniedrigung führen. Die am innigsten mit Jesus verbunden sind, erkennen am deutlichsten die Schwächen und die Sündhaftigkeit der Menschen, und ihre einzige Hoffnung stützt sich auf das Verdienst eines gekreuzigten und auferstandenen Heilandes.

Geheuchelte Heiligung — „Glaube allein“?

Die Heiligung, wie sie jetzt in der Christenheit angestrebt wird, offenbart einen Geist der Selbsterhebung und eine Gleichgültigkeit gegen das Gesetz Gottes, die mit der Religion der Bibeln nichts mehr gemein hat. Ihre Anhänger lehren, die Heiligung sei ein Werk des Augenblicks, durch das sie im Glauben allein vollkommene Heiligung erlangten. „Glaube nur“, sagen sie, „und du wirst den Segen erhalten.“ Weitere Anstrengungen werden für unnötig angesehen. Zu gleicher Zeit leugnen sie die Gültigkeit des göttlichen Gesetzes und behaupten, sie seien von der Verpflichtung, die Gebote zu halten, befreit. Ist es jedoch möglich, dass Menschen heilig sein und in Übereinstimmung mit dem Willen und Charakter Gottes leben können, ohne mit den Grundsätzen in Einklang zu leben, die ein Ausdruck der Natur und des Willens Gottes sind, und die dartun, was ihm wohlgefällig ist?
Das Verlangen nach einer bequemen Religion, die weder Anstrengung und Selbstverleugnung noch Trennung von den Torheiten der Welt erfordert, hat die Lehre vom Glauben, und zwar vom Glauben allein, volkstümlich gemacht. Was sagt aber Gottes Wort? Der Apostel Jakobus spricht: „Was hilft‘s, liebe Brüder, so jemand sagt, er habe den Glauben, und hat doch die Werke nicht? Kann auch der Glaube ihn selig machen? … Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, dass der Glaube ohne Werke tot ist? Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht geworden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? Da siehest du, dass der Glaube mitgewirkt hat an seinen Werken, und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden … So sehet ihr nun, dass der Mensch durch die Werke gerecht wird, nicht durch den Glauben allein.“ (Jakobus 2,14-24).
Das Zeugnis des göttlichen Wortes ist wider diese verstrickende Lehre vom Glauben ohne Werke. Die Gunst des Himmels zu beanspruchen, ohne den Bedingungen nachzukommen, unter denen Barmherzigkeit gewährt wird ist nicht Glaube, sondern Vermessenheit; denn der echte Glaube hat seinen Grund in den Verheißungen und Verordnungen der Heiligen Schrift.
Niemand täusche sich in dem Glauben, heilig werden zu können, während vorsätzlich eins der Gebote Gottes übertreten wird. Wer bewusst eine Sünde begeht, bringt damit die überzeugende Stimme des Heiligen Geistes zum Schweigen und trennt die Seele von Gott … Obgleich Johannes in seinen Briefen so ausführlich von der Liebe spricht, zögert er dennoch nicht, den wahren Charakter jener zu enthüllen, die beanspruchen, geheiligt zu sein, während sie in Übertretung des göttlichen Gesetzes leben. „Wer da sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in solchem ist keine Wahrheit. Wer aber sein Wort hält, in solchem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen.“ (1.Johannes 2,4.5). Das ist der Prüfstein jedes Bekenntnisses. Wir können keinen Menschen als heilig ansehen, ohne ihn mit Gottes einzigem Maßstab für die Heiligkeit im Himmel und auf Erden gemessen zu haben …
Die Behauptung, ohne Sünde zu sein, ist schon an sich ein Beweis, dass der, welcher solche Ansprüche erhebt, weit davon entfernt ist, heilig zu sein. Weil der Mensch keine echte Vorstellung von der unendlichen Reinheit und Heiligkeit Gottes besitzt oder davon, was aus denen werden muss, die mit seinem Charakter übereinstimmen sollen; weil er weder von der Reinheit und erhabenen Lieblichkeit Jesu noch von der Bosheit und dem Unheil der Sünde einen richtigen Begriff hat, darum sieht er sich selbst als heilig an. Je größer die Entfernung zwischen ihm und Christus ist, je unzulänglicher seine Vorstellungen von dem Charakter und den Anforderungen Gottes sind, um so gerechter wird er in seinen eigenen Augen erscheinen.

Heiligung — ganze Hingabe

job 38Die in der Heiligen Schrift verordnete Heiligung schließt das ganze Wesen ein: Leib, Seele und Geist. Paulus betete für die Thessalonicher, dass ihr „Geist ganz samt Seele und Leib müsse bewahrt werden unsträflich auf die Zukunft unsers Herrn Jesu Christi“.(1.Thessalonicher 5,23). Ein andermal schrieb er an Gläubige: „Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Lieber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei.“ (Römer 12,1). Zur Zeit des alten Israel wurde jede Gott zum Opfer dargebrachte Gabe sorgfältig untersucht. Fand man irgendeinen Makel an dem Opfertier, so wurde es zurückgewiesen; denn Gott hatte befohlen, dass „kein Fehl“ (2.Mose 12,5f) am Opfer sein sollte. So wird auch den Christen geboten, ihre Leiber zum Opfer zu begeben, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei. Dazu müssen aber alle ihre Kräfte in dem bestmöglichen Zustand erhalten werden. Jede Handlung, die die körperliche oder geistige Kraft schwächt, macht den Menschen für den Dienst seines Schöpfers untauglich.
Könnte Gott Wohlgefallen an etwas finden, das nicht unser Bestes ist? Christus sagte: „Du sollst lieben Gott, deinen Herrn, von ganzem Herzen.“ (Matthäus 22,37). Alle, die Gott von ganzem Herzen lieben, werden ihm den besten Dienst ihres Lebens weihen wollen und beständig danach trachten, jede Kraft ihrer Persönlichkeit mit den Gesetzen in Übereinstimmung zu bringen, die ihre Fähigkeit, seinen Willen zu tun, fördern …

Ein neues Leben

Die Welt gibt sich zügelloser Genusssucht hin. „Des Fleisches Lust und der Augen Lust und hoffärtiges Leben“ beherrschen das Volk. Aber Christi Nachfolger haben eine heiligere Berufung (1. Johannes 2.16)
Denen, die der Bedingung: „Gehet aus von ihnen und sondert euch ab … und rührt kein Unreines an“ nachkommen, gilt Gottes Verheißung: „So will ich euch annehmen und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der allmächtige Herr.“(2.Könige 6,17.18). Es ist eines jeden Christen Pflicht und Freude, reiche und kostbare Erfahrung mit dem Göttlichen zu machen … Die hellen Strahlen der Sonne der Gerechtigkeit scheinen auf Gottes Diener, die sein Licht zurückwerfen sollen. Wie uns die Sterne lehren, dass ein großes Licht am Himmel ist, dessen Glanz sie erhellt, ebenso sollen die Christen bekunden, dass auf dem Thron des Weltalls ein Gott sitzt, dessen Wesen des Lobes und der Nachahmung würdig ist. Die Früchte seines Geistes, die Reinheit und Heiligkeit seines Wesens werden sich in seinen Zeugen offenbaren.

Nicht mehr verdammt

jesus_and_the_sheepWährend sich des Christen Leben durch Demut auszeichnet, sollte es doch ohne Traurigkeit oder eigene Herabsetzung sein. Es gehört zur Freiheit jedes einzelnen, so zu wandeln, wie es dem Herrn wohlgefällt und er ihn segnen kann. Unser himmlischer Vater will nicht, dass wir uns ständig verdammt und in Finsternis fühlen sollen. Es ist kein Beweis echter Demut, mit gebeugtem Haupt und einem grüblerischen Herzen einherzugehen. Wir dürfen zu Jesus kommen, uns von ihm reinigen lassen und ohne Scham oder Gewissensbisse vor dem Gesetz bestehen. „So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.“ (Römer 8,1).
Durch Jesus werden die gefallenen Söhne Adams „Kinder Gottes“, „sintemal sie alle von einem kommen, beide der da heiligt und die da geheiligt werden. Darum schämt er sich auch nicht, sie Brüder zu heißen“. (Hebräer 2,11). Das Leben des Christen sollte ein Leben des Glaubens, des Sieges und der Freude in Gott sein. „Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.“ (1.Johannes 5,4). In Wahrheit sagte Gottes Diener Nehemia: „Die Freude am Herrn ist eure Stärke.“ (Nehemia 8,10). Und Paulus schreibt: „Freuet euch in dem Herrn allewege! Und abermals sage ich: Freuet euch!“ „Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christo Jesu an euch.“ (Philipper 4,4;1.Thessalonicher 5,16-18). Das sind die Früchte biblischer Bekehrung und Heiligung.
Aus “Erweckung – was dann ?” von E.G. White

5 thoughts on “Hat Jesus das Gesetz abgeschafft?

  1. die Lüge, dass Jesus das Gesetz abgeschafft haben soll, ist Grundlage des Irrglaubens an eine billige Gnade
    ich erschrak als ich auch mal von einer Warnung durch Gott las, die von der Verbreitung des Irrglaubens
    an eine billige Gnade handelt, ich habe ein Buch darüber geschrieben, es kommt von Herzen
    und ich habe auch im Vorwort nicht übertrieben- so wahr Jesus Blut heilig ist
    ich habe es für Jesus geschrieben betet, dass es dort ankommt, wo es nötig ist,
    ich weiß ich bin kein guter schriftsteller aber ich habe ein fundiertes Buch siehe http://workupload.com/file/wXuYH8t

    1. Satan hat viele Wege um uns von Christus fern zu halten während wir meinen ihm einen Dienst zu tun.

      Ich werde es mir gerne mal durchlesen, fürs erste nur ein kurzer Vorschlag:

      Ich würde empfehlen das Buch anders zu nennen, „billige und teure Gnade“ finde ich etwas unpassend, da es ja um die echte Gnade geht, welche ein geschenk und sicher nicht teuer ist.

      Billige Gnade ist von billiger Qualität, aber ihr preis is viel höher, schließlich kostet sie uns nicht nur die kostbaren erfahrungen mit Christus auf dieser Erde, sondern im schlimmsten Fall kostet diese Lehre auch das ewige Leben…

      Deshalb schlage ich für die Thematik einen Titel wie „billige Gnade oder echte Gnade“ vor.

      Gottes Segen Dir und deiner Familie

      1. ja, du hast recht, ich war blöd das so zu nennen
        denn eine billige Gnade gibt es ja nicht, ich will die leute nur nicht so verwirren mit immer neuen links
        ich war halt auch müde vom korrigieren
        ich hatte zwar Urlaub, aber da habe ich mich von meinem buch auch mehr erholt
        denn ich habe das alles ohne eigenen Computer und ohne lektorant gemacht
        ich habe auch ein paar Wochen abstand davon gebraucht, denn ich habe
        ja auch tage, da kann ich einfach nicht zeitlich oder da fühle ich mich unmotiviert
        das Buch war wirklich eine Herzensangelegenheit, ich habe mir nie Hoffnungen gemacht, damit viele erreichen zu können, nein das glaube ich nicht, aber ich wollte etwas gegen die Verwirrungstifter unternehmen, die schlechte Bibelübersetzungen nutzen, um ihre falschen Lehren biblisch zu begründen

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